Was ist Datenschutzerklärung?

Kurz erklärt: Die Datenschutzerklärung informiert Deine Website-Besucher transparent darüber, welche personenbezogenen Daten Du erhebst, wozu Du sie nutzt und welche Rechte sie haben – sie ist nach DSGVO Pflicht für jede Website.

Was muss eine Datenschutzerklärung enthalten?

  • Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen
  • Zweck und Rechtsgrundlage jeder Datenverarbeitung
  • Empfänger oder Kategorien von Empfängern (z. B. Hoster, Newsletter-Anbieter)
  • Übertragung in Drittländer (z. B. USA) – mit Begründung
  • Speicherdauer der Daten
  • Rechte der Betroffenen (Auskunft, Löschung, Widerspruch, Beschwerde)
  • Auflistung aller eingesetzten Tools (Analytics, Pixel, Chat-Tools, etc.)

Häufige Lücken auf Coaching-Websites

  • Newsletter-Tool wird nicht erwähnt (Mailchimp, Brevo, ConvertKit)
  • Kalender-Tools wie Calendly werden vergessen
  • Eingebettete YouTube- oder Vimeo-Videos ohne Hinweis
  • WhatsApp-Buttons ohne datenschutzrechtliche Einordnung
  • Standard-Texte aus dem Internet, die nicht zur Realität passen

Eigenen Text oder Generator?

Ein guter Generator (z. B. e-recht24, datenschutz.org) ist ein solider Startpunkt – aber Du musst ihn an Deine konkret eingesetzten Tools anpassen. Eine fertige PDF von der Konkurrenz zu kopieren ist keine gute Idee: nicht nur urheberrechtlich heikel, sondern oft auch faktisch falsch für Deinen Fall.

Praxis-Beispiel: Eine Coachin schaltete ein Calendly-Buchungswidget ein, ohne es in der Datenschutzerklärung zu erwähnen. Bei der Anmeldung gingen Daten in die USA – ohne Aufklärung. Erst nach einer Anpassung der Datenschutzerklärung und einem ergänzenden Hinweis im Buchungsformular war das Setup sauber.

Warum für Coaches & Solopreneure relevant: Eine Datenschutzerklärung ist mehr als Pflichttext: Sie zeigt Deinen Klienten, dass Du verantwortungsvoll mit ihren Daten umgehst – und genau dieses Vertrauen ist im Coaching alles. Auf meinen Websites bekommst Du eine angepasste Vorlage, die zu Deinen konkreten Tools passt.