Was ist DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)?

Kurz erklärt: Die DSGVO ist die EU-weite Verordnung, die regelt, wie Du personenbezogene Daten Deiner Website-Besucher erheben, speichern und verarbeiten darfst – Verstöße können bis zu 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes kosten.

Was sind 'personenbezogene Daten'?

  • Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
  • IP-Adresse (auch in anonymisierter Form oft betroffen)
  • Standortdaten, Geräte-Informationen
  • Browser-Fingerprint, Cookie-IDs
  • Inhalte aus Kontaktformularen und Buchungen

Die wichtigsten DSGVO-Pflichten für Coaching-Websites

  • Datenschutzerklärung: vollständig, verständlich, jederzeit erreichbar
  • Impressum: vollständige Anbieterkennzeichnung
  • Cookie-Banner: Einwilligung vor jedem nicht-essentiellen Tool
  • Auftragsverarbeitungsverträge mit allen Dienstleistern (Hoster, Newsletter-Tool, etc.)
  • Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
  • Sichere Datenübertragung (HTTPS, sichere Formulare)

Drittstaaten-Problem (USA)

Tools, die Daten in die USA übertragen (Google Analytics, Mailchimp, Facebook Pixel), brauchen besondere rechtliche Absicherung. Seit dem EU-US Data Privacy Framework ist das wieder einfacher – muss aber sauber dokumentiert sein.

Praxis-Beispiel: Eine Coachin nutzte Google Analytics ohne Cookie-Banner und ohne Hinweis in der Datenschutzerklärung. Eine Abmahnung kostete 800 € plus Anwaltskosten – Geld, das bei einem ordentlichen Setup gar nicht erst nötig gewesen wäre.

Warum für Coaches & Solopreneure relevant: DSGVO ist kein optionales Extra, sondern Geschäftsgrundlage. Eine professionelle Coaching-Website muss rechtssicher sein – sonst wird der erste Kontakt mit einem Anwalt zum teuersten Lead Deines Lebens. Auf jeder meiner Websites ist DSGVO-Konformität von Tag 1 dabei.